GAUBE KOSMETIK®
GAUBE® AKADEMIE

Piercing Schnupperkurs

„Piercings neu erleben: Kreativität ohne Grenzen, Trends zum Ausprobieren und spannende Karrierechancen!“

Alle Details auf einen Blick

Voraussetzungen:

Interesse an dem Beruf des Piercers und der Wunsch, diesen Beruf auszuüben
Ideal für Berufsumsteiger*innen sowie Berufseinsteiger*innen

Dauer:

1 Tag // 3UE

Kosten:

Anmeldung / Termine

Ihr Trainer /
Ihre Trainerin:

  • Iris Urschitz

    Wir behalten uns vor, im Bedarfsfall Ersatzreferenten/innen zu stellen.

„Piercen ist keine Frage des bloßen Handwerks – Piercen ist eine Frage des Feingefühls und der Achtsamkeit“
In unserer zunehmend rationalen Welt wird vieles von Logik bestimmt. Wir möchten mit diesem Kurs einen Schritt zurückgehen und uns dem Körper und seinen Bedürfnissen auf eine ganz natürliche, intuitive Weise nähern. Nach diesem Tag weisst du, ob der Beruf des Piercers / der Piercerin das Richtige für dich ist.
In diesem kreativen Beruf stehen natürlich Präzision, Einfühlungsvermögen und Hygiene im Vordergrund. Natürlich wissen wir auch, dass viele PiercerInnen einfache Standardabläufe nutzen – wir bei der GAUBE® AKADEMIE und bei X-SIDE sehen die Piercing-Ausbildung jedoch als Plattform für zukünftige Profis mit Gespür für Ästhetik, Körperverständnis und Kundenkontakt.
Wer sich noch nicht ganz sicher ist, ob Piercen wirklich der passende Beruf ist, kann vorab auch gerne nur unseren Schnupperkurs besuchen.
beauty ausbildung graz

Du arbeitest selbst auf Kunsthaut, lernst alles über Ausbildung, Investitionen, gesetzliche Materialien und den Weg zur Arbeitsprobe und Gewerbeanmeldung. Auch über Finanzierungsoptionen wird gesprochen.
Ein kompakter Workshop mit großem Mehrwert – dein erster Schritt in einen kreativen und zukunftsstarken Beruf.

Dein Interesse ist geweckt?

Wir schicken dir gerne kostenloses Informationsmaterial zu!

FAQ

Nein, für den Einstieg in eine umfassende Piercing-Ausbildung sind nicht zwingend berufliche Vorkenntnisse erforderlich.

Ein hohes Maß an Hygienebewusstsein, Verantwortungsgefühl, Belastbarkeit und Interesse an Anatomie ist jedoch unverzichtbar.

Eine fundierte Ausbildung sollte insbesondere folgende Bereiche enthalten:

  • Anatomie
  • Hautkunde
  • Hygiene
  • Desinfektion
  • Sterilisation
  • Instrumentenkunde
  • Schmuckkunde
  • Materialkunde
  • Piercingtechniken
  • Platzierung
  • Wundheilung
  • Komplikationen
  • Kontraindikationen
  • Erste Hilfe
  • Kundenaufklärung
  • Dokumentation
  • rechtliche Grundlagen
  • praktische Arbeit unter fachlicher Aufsicht

Nein. Nicht jede Körperstelle ist anatomisch für ein Piercing geeignet.

Vor der Behandlung müssen Haut, Gewebe, Gefäßverlauf, Nerven, Platzangebot und individuelle Anatomie geprüft werden.

Manche Piercings können aufgrund der Anatomie abgelehnt werden.

Beim Anatomiecheck wird geprüft, ob die gewünschte Körperstelle ausreichend Gewebe, Platz und eine geeignete Form für das Piercing bietet.

Ein Wunschpiercing kann nicht allein aufgrund eines Fotos oder Trends zugesagt werden.

Der Erstschmuck muss:

  • allergiker freundlich
  • ausreichend Platz für Schwellungen bieten
  • zur Körperstelle passen
  • eine geeignete Oberfläche besitzen
  • fachgerecht sterilisiert sein

Material, Stärke, Länge und Form werden individuell ausgewählt.

Nein. Für ein frisches Piercing muss geeigneter, hochwertiger und körperverträglicher Piercingschmuck verwendet werden.

Ungeeignete Legierungen oder schlecht verarbeitete Oberflächen können Reizungen, Allergien und Wundheilungsprobleme verursachen.

Eine Piercingpistole ist für viele Körperstellen ungeeignet.

Professionelle Piercings werden üblicherweise mit sterilen Einweg-Piercingnadeln durchgeführt. Für Ohrläppchen können je nach System und rechtlichen Rahmenbedingungen spezielle Geräte verwendet werden.

Der Stichkanal muss zunächst ausreichend abheilen.

Ein zu früher Schmuckwechsel kann:

  • den Stichkanal verletzen
  • Keime einbringen
  • Schwellungen auslösen
  • die Heilung verlängern
  • zum Verlust des Piercings führen

Der erste Schmuckwechsel sollte daher nach fachlicher Kontrolle erfolgen.

Die Heilungsdauer hängt stark von der Körperstelle ab.

Manche Piercings heilen innerhalb weniger Wochen, andere benötigen mehrere Monate oder länger. Auch Pflege, Anatomie, Belastung und Gesundheitszustand beeinflussen die Heilung.

Eine leichte Rötung, Schwellung, Wärme und Empfindlichkeit können unmittelbar nach dem Piercen normal sein.

Starke oder zunehmende Schmerzen, Eiter, Fieber, ausgeprägte Schwellungen oder sich ausbreitende Rötungen müssen ärztlich abgeklärt werden.

Nicht ohne fachliche oder ärztliche Rücksprache.

Wird der Schmuck vorschnell entfernt, kann sich der Stichkanal verschließen und eine Infektion im Gewebe eingeschlossen werden.

Ja. Manche Piercings können wandern oder vom Körper abgestoßen werden.

Anzeichen dafür sind:

  • immer dünner werdendes Gewebe
  • sichtbarer Schmuck unter der Haut
  • Veränderung der Position
  • anhaltende Rötung
  • größer werdende Ein- und Austrittsstellen

In diesem Fall sollte das Piercing rasch kontrolliert werden.

Umgangssprachlich wird eine Gewebeveränderung am Piercing häufig als „Wildfleisch“ bezeichnet.

Nicht jede Verdickung ist jedoch dasselbe. Es kann sich beispielsweise um eine Reizungsreaktion, überschießendes Granulationsgewebe, eine Druckstelle, eine Infektion oder eine Narbe handeln.

Die Ursache sollte professionell beurteilt werden.

Neue Piercings werden während der Schwangerschaft üblicherweise nicht empfohlen.

Bestehende Piercings können je nach Körperstelle, Verlauf und ärztlicher Empfehlung angepasst oder vorübergehend entfernt werden.

Starke Reibung, Druck, Schweiß und Bewegung an der frisch gepiercten Stelle sollten vermieden werden.

Ob und wann Sport möglich ist, hängt von der Körperstelle und Sportart ab.

Während der ersten Heilungsphase sollten Schwimmbäder, Whirlpools, Seen und andere potenziell keimbelastete Gewässer vermieden werden.

Für Minderjährige gelten besondere gesetzliche Vorgaben.

Personen unter 14 Jahren dürfen grundsätzlich nicht gepierct werden. Bei minderjährigen Personen sind abhängig von Alter, Piercingstelle und voraussichtlicher Heilungsdauer entsprechende Zustimmungen der Erziehungsberechtigten notwendig.

Vor der Behandlung müssen Identität, Alter und Einwilligung dokumentiert werden.

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Wir sind gerne persönlich für dich da und beantworten deine Fragen individuell

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