FAQ – Häufige Fragen

Lashes und Wimpernbehandlungen

  • Diese Behandlungen werden grundsätzlich dem Kosmetikgewerbe zugeordnet.

    Ob sie von einer bestehenden Gewerbeberechtigung umfasst sind oder eine eingeschränkte Berechtigung erforderlich ist, sollte vor Aufnahme der Tätigkeit mit der zuständigen Gewerbebehörde beziehungsweise Landesinnung geklärt werden.

  • Ja. Werden chemische Behandlungen in zu kurzen Abständen wiederholt oder falsch durchgeführt, können Naturwimpern trocken, gekräuselt oder brüchig werden.

    Die empfohlenen Behandlungsabstände und Einwirkzeiten müssen eingehalten werden.

  • Das Ergebnis hält abhängig vom natürlichen Wimpernwachstum meist mehrere Wochen.

    Sobald die behandelten Wimpern ausfallen und neue Wimpern nachwachsen, lässt der Liftingeffekt schrittweise nach.

  • Beim Lashlifting werden die eigenen Naturwimpern angehoben und geformt. Es werden keine Kunstwimpern aufgeklebt.

    Bei der Wimpernverlängerung werden Kunstwimpern auf einzelne Naturwimpern appliziert.

  • Kontaktlinsen sollten vor Beginn der Behandlung herausgenommen werden.

    Dadurch wird das Risiko von Reizungen reduziert und die Augen können während der Behandlung vollständig geschlossen bleiben.

  • Wimpernextensions müssen regelmäßig und gründlich gereinigt werden.

    Rückstände von Make-up, Hautfett und Schmutz können die Haltbarkeit verschlechtern und Reizungen begünstigen. Verwendet werden sollten für Extensions geeignete Reinigungsprodukte.

  • Der übliche Abstand hängt vom natürlichen Wimpernzyklus, der Pflege und dem gewünschten Erscheinungsbild ab.

    Viele Kund*innen lassen ihre Wimpern etwa alle zwei bis vier Wochen auffüllen.

  • Fachgerecht ausgewählte und applizierte Wimpernextensions müssen die Naturwimpern nicht schädigen.

    Schäden können jedoch entstehen durch:

    • zu schwere oder zu lange Extensions
    • verklebte Naturwimpern
    • falsche Isolation
    • unsachgemäßes Entfernen
    • starkes Reiben oder Ziehen
    • zu kurze Refill-Abstände
    • mangelnde Reinigung
  • Nein. Bei akuten Augenentzündungen, Infektionen, Verletzungen oder deutlich gereizten Augen darf keine Wimpernbehandlung durchgeführt werden.

    Die Behandlung sollte erst nach vollständiger Abheilung beziehungsweise ärztlicher Freigabe erfolgen.

  • Nein. Ein Verträglichkeitstest kann Hinweise liefern, aber eine spätere allergische Reaktion nicht sicher ausschließen.

    Auch Personen, die den Kleber bisher vertragen haben, können mit der Zeit eine Sensibilisierung entwickeln.

  • Ja. Inhaltsstoffe von Wimpernklebern können Reizungen oder allergische Reaktionen auslösen.

    Mögliche Symptome sind:

    • Rötung
    • Schwellung
    • Juckreiz
    • Brennen
    • tränende Augen
    • gereizte Haut

    Bei deutlichen Beschwerden sollte die Kundin oder der Kunde medizinischen Rat einholen.

  • Eine professionelle Praxisausbildung sollte das Arbeiten an mindestens einem geeigneten Modell beinhalten.

    Vor dem Modelltermin werden Techniken häufig zunächst am Übungskopf oder an Trainingsmaterialien geübt.

  • Zuerst sollte die 1:1-Technik sicher beherrscht werden.

    Eine zusätzliche Volumenschulung und ausreichende Übungspraxis sind empfehlenswert, bevor Volumenbehandlungen selbstständig angeboten werden.

  • Bei der 1:1-Technik wird eine Kunstwimper auf eine geeignete Naturwimper appliziert.

    Bei der Volumentechnik werden mehrere besonders feine Kunstwimpern zu einem Fächer geformt und auf einer Naturwimper befestigt.

    Die Volumentechnik setzt eine sichere Beherrschung der Basistechnik voraus.

  • Zu den grundlegenden Ausbildungsinhalten gehören insbesondere:

    • Hygiene
    • Anatomie und Naturwimpern
    • Materialkunde
    • Kleberkunde
    • Arbeitsplatzvorbereitung
    • Isolieren der Naturwimper
    • Applikation
    • Wimpernlängen und Stärken
    • Augenformen
    • Refill
    • Entfernen von Extensions
    • Fehlererkennung
    • Kundenberatung
    • Pflegehinweise
    • Dokumentation
  • Für eine Basisausbildung in Wimpernverlängerung sind üblicherweise keine fachlichen Vorkenntnisse erforderlich.

    Interesse an genauem Arbeiten, Geduld und eine ruhige Hand sind jedoch wichtige Voraussetzungen.

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